Der erste Monat ist vorbei!
Letzten Freitag vor einem Monat bin ich in die USA eingereist. Damals wusste ich noch gar nicht wirklich, was mich hier erwarten wird und wie ich mir das alles vorstellen sollte; angekommen war ich nur physisch. Heute befinde ich mich in einer völlig neuen Situation. Ich kann auf die erste Zeit zurückblicken, auf meine gesamte Ein- und Umgewöhnung und mich darüber freuen, ohne Startprobleme in meinen kalifornischen Zivildienst gestartet zu sein. Es war in der Tat nicht schwer, mich an die Verhältnisse hier zu gewöhnen und den amerikanischen Lifestyle habe ich sowieso schon in Deutschland gelebt. Trotzdem erscheint alles immer noch wie ein großer Urlaub, ein Abenteuer, das in naher Ferne zu Ende sein wird. Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis ich es tatsächlich fassen kann, dass Pacific Palisades für ein Jahr mein Zuhause sein wird..
Momentan sitze ich im Auto irgendwo zwischen San Francisco und Los Angeles. Ein Lehrer (Mathew) unserer Schule hatte uns angeboten, uns über’s Wochenende mit nach San Jose zu nehmen, was unweit von San Francisco gelegen ist. Dieses Angebot konnten wir nicht ausschlagen und so sind wir am Donnerstag nach der Schule mit ihm gen Norden gestartet. Mathew ist ebenfalls Deutscher und echt ein prima Kerl. Er ist nach San Jose gefahren, um dort seine Ex-Freundin (ebenfalls eine Deutsche) und seinen Sohn zu besuchen. Als wir schließlich bei den beiden in San Jose angekommen waren, haben wir uns ein paar Bier gekauft und uns einen gemütlichen Abend gemacht, um danach in der Garage sichtlich erschöpft ins Bett zu fallen.
Das Erste, was wir am nächsten Tag gemacht haben, war das Abholen unseres zuvor gebuchten Mietwagens. Nach 2 kostenloser Upgrades aufgrund unterschiedlichster Beanstandungen (einmal war uns das Auto zu klein, ein ander’ Mal zu dreckig) sind wir dann schließlich mit einem Pontiac Grand Prix (riesen Teil) und enorm guter Laune vom Hof gerollt und haben uns auf den Weg nach San Francisco gemacht. Mathew hatte uns für das Wochenende dann noch sein TomTom Navi geliehen und so hatten wir keine Probleme, immer an die richtigen Stellen in San Francisco zu kommen. Allerdings kann man eben in ein Navigationsgerät nicht eingeben, dass man nicht durch das Schwulenviertel fahren will. Es war schon ziemlich ungewohnt und zugegebenermaßen auch lustig, die ganzen Kerle eng umschlungen durch die Straßen laufen zu sehen. Als wir dann allerdings an einer Ampel zum Stehen kamen und mir ein bärtiger Kerl mit Flanellhemd mit einem Zwinkern zu verstehen gegeben hat, dass er gerne meine Handynummer (oder mehr?) hätte, war es zu viel des Guten und wir haben den schnellsten Weg aus diesem Viertel gesucht und es auch an dem zweiten Tag brav umfahren. In der restlichen Zeit haben wir etliche Male die Golden Gate Bridge überquert (mit dem Auto und zu Fuß), sind durch Chinatown gewandert, haben Seelöwen über und Haie unter Wasser gesehen, ließen uns begeistern von großen Kunstwerken im Museum of Modern Art und sind mit dem Cable Car auf und ab gefahren. Außerdem waren wir im Rathaus und haben dort einer Zigeunerhochzeit zugesehen. Absolutes Highlight war meiner Meinung nach das Museum of Modern Art. Absolut geniale Kunstwerke von total verrückten Künstlern der Neuzeit. Alles in allem war es echt ein super Trip und sicherlich nicht mein letzter Ausflug nach San Francisco.

Hey my bro
Dein Trip nach Frisco klingt sehr geil, bin direkt neidisch.
Grüße aus Bradford/UK
…wärste du nur mal mit nach SFO gefahren statt in Bradford schuften zu müssen. . .zu spät
Gruss vom Onkel aus em Ried
))
…schade die EINTRACHT hat gestern leider verloren und ich war auch noch dort
vielleicht hat sie deshalb verloren ?
Klingt nach ‘nem äußerst interessanten Trip!
Achja: MOMA Tokyo ist auch recht cool.
comment zum comment unter punkt 3:
uffbasse – vorsicht – net reize